CNC

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CNC
(2006) Die Abürzung CNC bedeutet „Computerized numerically controlled“ (mit Computern numerisch gesteuert). Ähnlich wie ein Stiftplotter den Anweisungen der Plottersprache HPGL zur Stiftauswahl und zur Bewegung dieser Stifte in einem x-y-Koordinatensystem folgt, werden CNC-Automaten durch Befehle zur Werkzeugauswahl und räumlichen Bewegung gesteuert.


Google-Video: CNC-Drehmaschine
Die Norm DIN 66025 definiert für CNC-Maschinen einen einheitlichen Befehlssatz. Da die Maschinenbefehle prinzipiell auch von Hand direkt in den Fertigungsautomaten getippt werden können, heißen die Befehlsfolgen nicht CNC- sondern einfach nur NC-Programme. Ein NC-Programm kann unter anderem Anweisungen zur räumlichen Steuerung, zur Werkzeugauswahl und zu Werkzeugparametern (zum Beispiel zur Bohrerdrehzahl) enthalten. Mit CNC-Maschinen sind alle wesentlichen Bearbeitungsvorgänge, wie beispielsweise Bohren, Drehen, Fräsen, Entgraten, Honen oder Schleifen möglich.

Die Bearbeitung mittels computergesteuerter Fertigungsmaschinen nennt man computer aided manufacturing (CAM).

Links zum Thema CNC

Ein sehr ausführliches 29-seitiges Büchlein zu CNC gibt es bei der MZS GmbH: MTS TeachWare Student's Book „CNC-Grundlagen“ (Auszug aus einem umfangreicheren Buch zum Thema).
Warum nicht eine CNC-Maschine selberbauen? How-To: Build your own CNC machine.
Jörg Krupar von der TU Dresden hat eine deutschsprachige Anleitung verfasst: Selbstbau einer CNC-Fräse zum Gravieren von Platinen.

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