Cluster

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Cluster
Der Begriff Cluster (vom englischen Wort für Bündel, Haufen, Büschel oder Gruppe) findet sich in der EDV in zwei unterschiedlichen Bedeutungen wieder:
  1. (1998) Zuordnungseinheit auf Festplatten mit FAT-Dateisystem.
    Weil nicht jeder 512 Byte große Sektor einer Partition einzeln verwaltet werden kann, fasst man mehrere Sektoren zu einem Cluster zusammen.
    Unter dem für DOS und Windows 95a typischen FAT16-Dateisystem ist eine Festplattenpartition in maximal 216 Cluster mit jeweils maximal 215 Byte aufgeteilt. Daraus ergibt sich eine theoretische maximale Partitionsgröße von 65.536 x 32.768 =2.147.483.648 Byte (2 Gibibyte). Tatsächlich ist die maximal mögliche Partitionsgröße etwas kleiner, weil die Festplatte nur zylinderweise partitioniert werden kann.
  2. (2000) Gruppe von zusammengeschalteten Einzelrechnern.
    Bei entsprechender Softwareausstattung kann ein Cluster wie ein einziger Rechner mit gigantischer Rechenleistung und/oder Zuverlässigkeit angesprochen werden.
    Man unterscheidet in der Regel zwischen Verfügbarkeitsclustern, die durch variable Zuordnung von Aufgaben auch beim Ausfall einzelner Knoten ihre Dienste möglichst unterbrechungsfrei zur Verfügung stellen und Performance-Clustern, bei denen es auf die Maximierung der verfügbaren Rechenleistung ankommt.

    Artikel in c’t 22/2000: Einigkeit macht stark


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