(2000) Zielloses, oberflächliches Herumklicken in WWW-Seiten, meistens aus Langeweile heraus.
Die etymologische Verbindung von "to surf" (wellenreiten) und "surface" (Oberfläche) ist zwar nicht gegeben, jedoch breitete sich die Metapher wohl nicht zuletzt wegen dieser Assoziation so rasant aus.
(2004) Urheberin des Begriffs ist wahrscheinlich die Bibliothekarin Jean Armour Polly, die 1992 im Wilson Library Bulletin, einem Fachmagazin für Bibliotheken, den Artikel Surfing the Internet: an Introduction veröffentlicht hatte.
Auf ihrer Internetsite erklärt sie: "Auf der Suche nach einem Titel für den Artikel zog ich viele mögliche Metaphern in Erwägung.
Ich wollte etwas, das den Spaß, den ich bei der Nutzung des Internets empfand, genausogut ausdrückte wie die dazu notwendige Kunstfertigkeit und Ausdauer.
Außerdem sollte es das Gefühl von Zufälligkeit, Chaos und sogar Gefahr hervorrufen. Ich wollte etwas fischiges, netzähnliches, seemännisches."
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