Pixel
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- Pixel
(2000) Ein Bildpunkt einer Rastergrafik wird im Englischen "Picture
Element" oder "Picture Cell" genannt; kurzgenuschelt entsteht
daraus "Pixel".
Farbige Pixel von Monitoren sind in der Regel aus drei Subpixeln in den additiven Grundfarben Rot, Grün und Blau zusammengesetzt (siehe Foto).
Bei Bildaufnehmern von Digitalkameras wird gerne anstelle der tatsächlichen Pixelzahl die Subpixelzahl angegeben, die bei diesen Geräten üblicherweise viermal so groß ist wie die Zahl der tatsächlich erzeugten Bildpunkte, weil diese mit je vier lichtempfindlichen Zellen aufgenommen werden, vor denen sich Farbfilter befinden. Diese sogenannten Bayer-Filter enthalten je zwei Felder für grünes, eines für rotes und eines für blaues Licht. Damit der Trick nicht auffällt, werden gelegentlich 75% der Bildpunkte einfach interpoliert. Siehe DPI.
Da die Megapixelzahl einer Kamera unvernünftigerweise ein populäres Verkaufsargument ist, haben die Anbieter des Foveon-Sensors, bei dem jeder Pixel tatsächlich einem vollfarbigen Bildpunkt entspricht, ein Marketing-Problem. Sie werben daher oft mit einer um den Faktor drei gegenüber der Realität erhöhten Pixelzahl. Auch gute Digitalvideokameras mit drei einzelnen Aufnehmerchips für die drei Grundfarben Rot, Grün und Blau werden üblicherweise mit der Summe der Pixel aller Sensoren beworben. So kommt es auch, dass normale PAL-Videokameras für die 720×576 Bildpunkte des erzeugten Videos (0,4 Megapixel, in Worten: Null Komma Vier) im Prospekt mit scheinbar völlig hirnlosen 1,2 Megapixeln und mehr beworben werden.