Megapixel, MP

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Megapixel, MP
(2005) Ein Mepapixel sind eine Million Pixel. Die Megapixelzahl eines Aufnahmegerätes gibt die Obergrenze der in der Aufnahmedatei vorhandenen Bildauflösung an. Ein populärer Irrtum liegt in der Annahme, dass damit auch eine Aussage über die Bildqualität verbunden sei. Tatsächlich müssen drei Angaben überprüft werden: die Auflösung der Optikkomponenten (Linse, Flaschenboden oder vollständiges Objektiv), die von der Sensorgröße abhängige Auflösung des Bildaufnehmers (wobei hier gerne für jeden farbigen Bildpunkt vier Pixel berechnet werden) und die Megapixel der Aufnahmedatei. Letzteres ist oft eine nach oben offene Marketinggröße – siehe interpolierte Auflösung. Sinnvoll sind bei Kompaktkameras Werte bis rund 6 Megapixel. Höhere Werte benötigen größere Bildaufnehmer, wie sie beispielsweise in Spiegelreflexkameras eingesetzt werden, da ansonsten das Bildrauschen bzw. die Software zu dessen Beseitigung zum Verlust von Bildinformationen führt.
Wer seine Fotos nur auf Albumgröße (10×15) ausbelichten lässt oder sie ohnehin nur am Bildschirm betrachtet, kommt mit 3 Megapixeln gut aus. Eine Übersicht der gängigen Bildschirmauflösungen und ihrer Megapixelwerte finden Sie unter dem Eintrag VGA in diesem Lexikon.

Links zum Thema Megapixel

Image Engineering – Je mehr Pixel, desto schlechter das Bild
Rolands Fotokurs
Ken Rockwell – The Megapixel Myth
MDR – Die Megapixel-Lüge
Lesezeichen setzen, Weitersagen

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