DSL

A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z
EDV-Lexikon - vorige Definition DRM - nächste Definition DTP
DSL
(2005) Digital Subscriber Line – Technik, um auf bestehenden Telefonleitungen zusätzliche digitale Signale zu übertragen. Die Bandbreite ("Geschwindigkeit") liegt dabei typischerweise bei 2-12 MBPs (etwa 200.000 bis 1.200.000 Zeichen pro Sekunde) im Downstream und rund ein Achtel dieses Wertes im Upstream. Downstream bezeichnet dabei den Datentransport zum eigenen Rechner und Upstream den Weg der vom eigenen Rechner aus versendeten Daten. Wegen dieses Ungleichgewichts wird auch von asynchronem DSL oder ADSL gesprochen.
Eine Besonderheit von DSL ist die gegenüber reinen Sprechleitungen kurze Strecke, die von der Einspeisungsstelle zum Nutzeranschluss möglich ist. Die sinnvolle Grenze liegt hier bei rund 1,5 bis 5,5 Kilometern (je nach Bandbreite), weshalb DSL im ländlichen Raum kaum anzutreffen ist.
Für DSL sind keine zusätzlichen Leitungen nötig, da dem Sprachfrequenzsignal dabei ein Hochfrequenzsignal (bis zu mehreren MHz) überlagert wird, das an der Endstelle mittels eines Splitters (einer Art Weiche) wieder in seine zwei Komponenten getrennt wird.
Lesezeichen setzen, Weitersagen

Finden Sie eine Begriffserklärung nicht? Haben Sie einen Fehler entdeckt? Senden Sie Ergänzungswünsche und Änderungsvorschläge per E-Mail an Martin Vogel oder diskutieren Sie darüber im Forum!

Schon da gewesen? Homepage | Vogels Perspektive - das Blog | Praxis Arbeit und Leben | Theaterforum | Bauforum

map | neu |