was bedeutet…
- E-Mail-Virus
(1999) Die folgende Entwarnung gilt nicht für Anwender, die
[mehr…] - Lizenzieren
(2010) "Lizenzieren" bedeutet: "eine Erlaubnis erteilen". Das Wort stammt aus dem Lateinischen (licet = es ist erlaubt). In der Regel vergeben die Inhaber von Nutzungsrechten für eine Sache oder eine patentierte Idee eine formelle Genehmigung zu deren Nutzung an den Lizenznehmer. Die unlizenzierte Nutzung von Software ist seltsamerweise mit der absurden Bezeichnung "Raubkopie" versehen worden.
[mehr…] - SMS-Abkürzungen
(2009) Bei der schriftlichen Kommunikation mittels Mobiltelefonen haben sich wegen der 160-Zeichen-Beschränkung zahlreiche sogenannte SMS-Abkürzungen etabliert. Manche SMS-Abkürzungen werden nur innerhalb eng begrenzter Personenkreise verwendet (gelegentlich sogar mit beinahe entgegensetzter Bedeutung), andere SMS-Abkürzungen dagegen werden nahezu weltweit verstanden. Die folgende Liste versucht, möglichst umfassend alle tatsächlich in Deutschland verwendeten SMS-Abkürzungen aufzuführen. Einige Abkürzungen und Akronyme sind nicht erst durch die SMS-Platznot entstanden, sondern werden auch im Chat verwendet (insbesondere die englischsprachigen), viele entstammen auch der Jugendsprache (uhu, asi), sind Bundeswehrslang (pp, ak) oder wurden schon vor siebzig Jahren bei Fernschreibern verwendet (uawg). Unzählige Quellen im Internet führen noch mehr Einträge, ich halte jedoch zahlreiche Abkürzungen dort für lebensfern. Backronyme, also nachträglich mit einer Interpretation versehene Akronyme, habe ich in der Regel nicht in die Liste aufgenommen (BENZ ist nun mal keine Abkürzung für "bei Elchtest Notbremse ziehen"). Wer auf der Suche nach einer tatsächlich in einer SMS gelesenen Abkürzung in der folgenden Liste nicht fündig wird, mag bitte die Kommentarfunktion des Blogs nutzen (Link unterhalb der Tabelle).
[mehr…] - Winword
(2009) Die Zusammenziehung "Winword" (aus "Windows" und "Word") wurde früher für das Programm "Microsoft Word für Windows" (heute: "Microsoft Office Word") verwendet, um es von der älteren Version "MS-Word" für MS-DOS zu unterscheiden.
[mehr…] - DSL
(2005) Digital Subscriber Line – Technik, um auf bestehenden Telefonleitungen zusätzliche digitale Signale zu übertragen. Die Bandbreite ("Geschwindigkeit") liegt dabei typischerweise bei 2-12 MBPs (etwa 200.000 bis 1.200.000 Zeichen pro Sekunde) im Downstream und rund ein Achtel dieses Wertes im Upstream. Downstream bezeichnet dabei den Datentransport zum eigenen Rechner und Upstream den Weg der vom eigenen Rechner aus versendeten Daten. Wegen dieses Ungleichgewichts wird auch von asynchronem DSL oder ADSL gesprochen.
[mehr…] - Upstream
(2010) Software: Als "upstream" ("stromaufwärts") werden in voneinander abhängigen Projekten jene Bereiche bezeichnet, von deren Ergebnissen das eigene Teilprojekt partizipiert. Für die populäre Linux-Distribution Ubuntu sind zum Beispiel die Entwickler des Gnome-Projektes "upstream".
[mehr…] - Disclosure
(2010) Als "Disclosure" (Offenlegung) werden in journalistischen Texten Aussagen gekennzeichnet, die auf den möglicherweise nicht neutralen Standpunkt eines Textes hinweisen. Schreibt beispielsweise der ehemalige Mitarbeiter einer Softwarefirma einen Artikel über ein Produkt ebendieser Firma, so ist es hilfreich, durch ein "diclosure" unter dem Artikel diese Verbindung erkennen zu können.
[mehr…] - Diskette
(2008) Disketten sind empfindliche und extrem langsame Datenträger geringer Kapazität, die für die Installation älterer Microsoft-Windows-Versionen auf modernen Rechnern hilfreich sein können und ansonsten keine praktische Bedeutung mehr haben. Das einzige heute noch übliche Diskettenformat ist die von Sony entwickelte 90-mm-Diskette mit 1440 Kibibyte Kapazität (oft völlig falsch als "1,44-MB-Diskette" bezeichnet oder, noch abstruser, als "3,5-Diskette").
[mehr…] - Unicode
(2009) Unicode ist ein Kodierungssystem nach ISO/IEC 10646, dessen Ziel es ist, alle weltweit verwendeten Textzeichen und zahlreiche grafische Symbole zu umfassen. Im Gegensatz zu den weniger als 100 druckbaren Zeichen des ASCII-Zeichensatzes weist Unicode einen Umfang von derzeit rund 100.000 verschiedenen Zeichen aus.
[mehr…] - Uplink
(2010) In der Netzwerktechnik bezeichnet man als "Uplink" die Verbindung ins übergeordnete Netzwerk. Ein Switch oder Router verfügt klassischerweise über einen Uplink-Port (Netzwerkbuchse) und mehrere Local- oder Downlink-Ports, die mit den angeschlossenen Einzelgeräten verbunden sind. Ist das Gerät eigenständig in der Lage, zu erkennen, in welcher Buchse das Uplink-Kabel steckt, nennt man die Funktion "Auto-Uplink".
[mehr…] - Upload
(2009) "Upload" nennt man die Datenübertragung vom eigenen Rechner auf einen anderen. Die deutsche Bezeichnung für diesen Vorgang lautet "Hochladen". Vergleiche Download.
[mehr…] - URL
(2009) URL ist die Abkürzung für Uniform resource locator (auch URI – uniform resource identifier). Es handelt sich dabei um eine einheitliche Quellenadressierung im Internet, die (unter anderem) Protokoll, Host, Domain, Pfad und Dateinamen einer Internetadresse enthält. Beispiel: "http://www.martinvogel.de/index.php" ist die URL meiner Homepage. Siehe auch Domain.
[mehr…] - Disclaimer
(2009) Ausschlussklausel, mit der darauf hingewiesen wird, dass ein Produkt
[mehr…] - MRU
(2008) Die "Maximum Receive Unit" MRU gibt an, wie groß die Datenpakete einer Netzwerkübertragung sind. Passen die MRU-Einstellungen der einzelnen Netzwerkkomponenten nicht zueinander, müssen unter Umständen alle Datenpakete einzeln ausgepackt und mit neuer Größe weitergeschickt werden, wodurch sich die Übertragungsrate (Nutzdaten pro Sekunde) stark vermindert. Üblich ist eine MRU-Größe von 1492 Bytes.
[mehr…] - MS-DOS
(2001) Von der Firma Microsoft für den IBM PC und seine Nachfolger weiterentwickelte Variante des Betriebssystemprovisoriums QDOS (quick and dirty operating system).
[mehr…] - MP3
(2000) Kurzbezeichnung für das Audiokompressionsverfahren "MPEG-1 Layer 3". Das Wesen dieses beim Fraunhofer Institut für Integrierte Schaltungen (IIS) entwickelten Verfahrens ist die Datenreduktion nach psychoakustischen Kriterien.
[mehr…] - Search Engine Optimization (SEO)
(2005) Unter SEO versteht man Techniken zur Optimierung der Positionierung einer Webseite in den Ergebnislisten (Search Engine Result Page – SERP) von Suchmaschinen. Werden SEO-Techniken nicht zur Positionierung von suchbegriffsbezogenen Inhalten, sondern von suchbegriffsfremden Seiten oder Werbung benutzt, spricht man von Suchmaschinen-Spamming (oder kurz SUMA-Spam).
[mehr…] - VGA
(2005) Video Graphics Array – Der Urtyp des heute in nahezu allen PCs eingesetzten Grafikadapters unterstützt alle CGA- und EGA-Modi und mindestens 16 gleichzeitig darstellbare Farben. In den letzen Jahren haben sich ähnlich klingende Bezeichnungen für die zahlreichen Erweiterungen des VGA-Standards durchgesetzt, die dem Kürzel GA des Grafikadapters noch Kombinationen aus den Buchstaben W,X,U,S und Q voranstellen. Diese Buchstaben stehen für "Wide" (breit), "eXtended" (erweitert), "Ultra" (jenseits von), "Super" (über) und "Quadruple" (vierfach).
[mehr…] - EVA-Prinzip
(1989) Als EVA-Prinzip bezeichnet man das Arbeitsprinzip klassischer Computerprogramme, die eine strenge Reihenfolge der Bearbeitung erwarten. Zuerst hat der Benutzer eine Eingabe zu machen (Lochkartenstapel einlegen), anschließend erfolgt die Verarbeitung (heftiges Rattern, blinkende Lämpchen) und als letztes erfolgt die Ausgabe (ein Karton Endlospapier). Bei heutigen interaktiven Anwendungsprogrammen findet das EVA-Prinzip innerhalb einzelner Programmmodule Anwendung.
[mehr…] - Excel
(1998) Microsoft Excel ist eine Tabellenkalkulation. Das Programm wurde zuerst 1985 für den Apple Macintosh angeboten und ist seit 1987 für Windows erhältlich.
[mehr…]
Kleines EDV-Lexikon
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Dies ist ein persönliches EDV-Lexikon, das überhaupt keinen Anspruch auf Vollständigkeit oder Objektivität erhebt (einige Einträge sind sogar eher als Glosse oder persönliche Meinungsäußerung aufzufassen, in Zweifelsfällen sind diese am Rand mit einer kleinen Eule markiert).
Ich habe einfach in den letzten dreiundzwanzig Jahren einige Begriffe aufgeschrieben, die mir in meiner täglichen Arbeit am PC so über den Weg liefen. Der Text wurde 1987 begonnen, als ich eine Kurzanleitung zu AutoCAD für die FH Hagen schrieb, später (1993) wurde er zu einem Glossar für ein EDV-Buch erweitert. 1996 fiel mir der Text beim Aufräumen wieder in die Hände, und ich wußte nicht so recht, wohin damit; also habe ich ihn einfach einmal ins Web gesetzt ;-)
Bei einem Text, der über so lange Jahre immer wieder aktualisiert wird und ein so veränderliches Thema zum Inhalt hat, sollte man erkennen, in welchem zeitlichen Zusammenhang eine Information zu sehen ist. Fast alle Beiträge sind daher mit Jahreszahlen versehen.
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Für alle, die hier bisher nicht fündig wurden:
- Im EXIKA wird eine zunehmende Zahl von Begriffen kurz und in einfachen Worten erklärt. Das Projekt dreier Studenten entwickelt sich möglicherweise bald zu einem digitalen Volkslexikon.
- Das Archmatic Glossar ist eines der besten IT-Nachschlagewerke im deutschsprachigen Raum.
- Das offene Wikipedia-Projekt ist inzwischen zu einem ernstzunehmenden Universalnachschlagewerk von Brockhausformat herangewachsen.
- Das Lexikon auf First-PC-Aid ist ein Projekt von Leuten, die sich über dieselben Dinge wundern können wie ich.
- Bei at-mix.de finden Sie umfangreiche Informationen aus den Bereichen Internet & eCommerce, sowie ein sehr großes Glossar mit derzeit 7098 Begriffen. Das Glossar wächst kontinuierlich, da sich dort nach Wikipedia-Vorbild jeder als Redakteur registrieren lassen kann.
- Im Glossar für Kennzeichnungs-Terminologien finden Sie eine Gesamtübersicht der häufigsten Begriffe im Bereich der Kennzeichnungstechnik.
- Das Lexikon der Signiertechnik von Wolf Signiertechnik befasst sich dem Spezialgebiet der Beschriftung und Bebilderung von Oberflächen.
- Ein netter Anfang, wenn auch etwas werbelastig: Das
Bau-Lexikon von Prof. Dr. Gerhard Partsch (FH Deggendorf)
- Das Team des Informationsarchives um Tobias Schwarz hat es sich zum Ziel gesetzt, eine recherchefähige Informationsdatenbank rund um das Thema "Informationstechnik" aufzubauen. Die Beschreibungen im Lexikonteil sind zwar recht kurz und nicht immer ganz richtig, aber dafür gibt es einen gut sortierten Forenbereich.
- Über 22100 Abkürzungen aus allen Bereichen kurz erklärt. Leider ist die Abfrage sehr umständlich und die Seite ohne Javascript unbedienbar.
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